
Kundenprojekt · Tourismus · Abgeschlossen
Zwei Tiroler Tourismusregionen
Gästeverhalten aus Gästekartendaten verstehen
Welche Gäste kommen, welche Angebote nutzen sie wann, und wie verändert sich ihr Verhalten? Wir haben die Gästekartendaten zweier Regionen ausgewertet, damit strategische Entscheidungen auf Daten beruhen.
Ausgangslage
Gästekarten erzeugen jeden Tag Daten: wer welches Ausflugsziel und welches Angebot nutzt, wann und wie oft. In vielen Regionen bleiben diese Daten trotzdem ungenutzt. Sie liegen in einzelnen Systemen, und im Tagesgeschäft fehlt die Zeit, sie systematisch auszuwerten.
Zwei Tourismusregionen wollten das ändern. Sie wollten ihre Gäste genauer kennenlernen, verstehen, wie sich ihr Verhalten verändert, und ihre strategischen Entscheidungen auf diese Erkenntnisse stützen.
Was wir gemacht haben
- Gästekartendaten zusammengeführt, bereinigt und so aufbereitet, dass sie sich über Zeiträume und Angebote hinweg vergleichen lassen.
- Gästestrukturen herausgearbeitet: Welche Gästegruppen gibt es in der Region, und worin unterscheiden sie sich?
- Nutzung der Angebote analysiert: welche Ziele wann, wo, wie oft und von wem besucht werden.
- Typische Abläufe von Aufenthalten nachgezeichnet, also in welcher Reihenfolge Gäste Angebote nutzen, und Veränderungen im Verhalten sichtbar gemacht.
- Grundlage für Vorhersagen geschaffen, zum Beispiel zur künftigen Nutzung von Angeboten.
Ergebnis
Beide Regionen kennen ihre Gästegruppen und deren Verhalten heute deutlich genauer. Statt auf Einzelbeobachtungen und Bauchgefühl können sie sich auf ein datenbasiertes Bild stützen.
Die Erkenntnisse fließen in strategische Entscheidungen ein und bilden die Basis für weiterführende Vorhersagemodelle. Daten, die ohnehin jeden Tag entstehen, werden so zu einem Werkzeug für die Planung.
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